Mittwoch, 4. Januar 2012

Happy New Year

Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder und schon ist es 2012, wie die Zeit verfliegt. Ich hatte ein schönes deutsches Weihnachten mit Würstchen und Kartoffelsalat, einem Stau in Nairobi wo wir deutsche Weihnachtslieder sangen um die Zeit "totzuschlagen", ein vorweihnachtliches Picknick bei Freunden, ein kaputtes Auto und einen Spinnenbiss. Dieser Biss hat mir eine Auszeit von 2 Tagen gegeben, wo ich ganz zur Besinnung und Ruhe kam. nachdem die Schmerzen anchließen udn die Schwellung, habe ich mich über Gottes Zulassen dieses Bisses gefreut. So konnte ich alle Termine absagen und so richtig ausschlafen. Am 28.12 kam dann eine Freundin und mit der bin ich dann in den Urlaub für ein paar Tage geflogen. Es war so schön jemanden aus der Heimat zu haben, Geschichten zu erzählen, Anteil zu haben am Leben usw. und das Beste, sie brachte mir Geschenke mit von meiner lieben Familie und Freunden, hurra, ein 2tes Weihnachten. Vielen Dank! Auf Sansibar haben wir dann interesante Tage verlebt, geprägt von vielen Überraschungen und einigen Momenten wo wir echt ins Schmunzeln kamen. Alles war "Hakuna matata" - "Kein Problem" auch wenn ich ein Problem sah, doch so kamen wir mehr gelassen zurück und es schockte uns dann auch nicht wirklich als wir hörten das wir getrennt zurückfliegn müssten, da ein Fehler bei der Buchung stattfand. So flog Judith 6h vor mir nach Nairobi und stellte schon mal den Warm-Wasser Boiler an :-). Ach ja, und das Neue Jahr fing für mich so an, dass ich eine Begegnung mit einem Seeigel hatte, schmerzhaft und nun hinke ich - hm, die Tiere hier mögen mich nicht! Aber ich möchte lernen, dass ich es annehem und daran glaube, dass es zum Besten dient, denn mein Gebet ist den Weg des Vaters in Treue zu gehen, egal, wohin er führt. Und was habt ihr schon im Neuen Jahr erlebt?

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Advent in Nairobi


Also, Advent ist dieses jahr besonders schön, da es stark regnet und die Sonne noch garnicht so raus will. So genieße ich den Adventskranz, weihnachtsbaum, Lichterkette,.. ich habe mich den amerikanischen Kollegen angepasst und schon Ende November, nach ihrem Thanksgiving, den Baum aufgestellt. So sind die Abende sehr gemütlich obwohl ich gerade eine sehr ausgefüllte Zeit habe, ja Damaris, so liebe ich doch diese besinnlichen Minuten. Nächste Woche werde ich nach Uganda fliegen um einen Einsatzort vom DMÄT zu besuchen und einiges dort zu klären mit dem Team in Nabwendo. Und irgendwie haben viele Menschen beschlossen jetzt nochmal schnell einen Beratungstermin vor Weihnachten haben zu wollen - interessant, aber die Familienzeit kommt ja nun und das ist für manche nicht ganz stressfrei.Was meint ihr wohl wie ich Weihnachten feiern werde? Und wie feiert ihr?

Montag, 8. August 2011

Mein Geburtstag 2011

Nun bin ich wieder gut in Kenia gelandet und habe auch schon meinen Geburtstag in meiner Wahlheimat gefeiert. Morgens bekam ich schon früh Anrufe von lieben Menschen und dann ging es los zur Arbeit. Dort traf ich ein und alles war so wie immer, kein Gruß, keine Blumen - nichts! Eigentlich hatte ich es ja auch nicht erwartet, da Kenianer Geburtstage nicht feiern, oftmals wissen sie das Datum nicht und es ist einfach nicht in ihrer Kultur integriert. Komisch ist es aber schon, wenn dem Tag keine Beachtung geschenkt wird, oder machen wir zuviel Aufhebens darum? Nein, denn in der Karte meiner Mutter stand: "Ein Leben ist wichtig, darum muss es gefeiert werde!" JAWOHL! Merkwürdig, im Büro bekam ich Anrufe, SMS aus Deutschland und vor der Tür war nichts von Geburtstagsstimmung zu spüren - Aber dann, sie kam, meine Freundin mit Kuchen, Blumen und viel Fröhlichkeit; schnell wurde aus dem tristen Arbeitsklima eine nette Stimmung und so kam ich auch zum Kerze ausblasen. Danach bin ich dann zum Kaffeetrinken geflohen und habe ein herrliches Dinner genossen, so wurde es ein toller Tag. Danke für eure lieben Grüße, An-mich-denken, es ist doch sehr schön, wenn am Geburtstag an einen gedacht wird. Nun bin ich sehr gespannt was Gott für mich im neuen Lebensjahr vorbereitet hat - möge ich Ohren haben zu hören und ein Herz haben, das offen ist. Mit 35 ist frau ja auch schon weiser....

Mittwoch, 19. Januar 2011

Halli, Hallo

..da bin ich wieder, nach 2 Monaten "schweigen".... Gerade haben wir von unserer Gemeinde ein 21 Tage Fasten und Beten Programm, sehr interessant. Gott spricht durch das Schweigen, Besinnen, wenn da nicht die innere Unruhe wäre - da heißt es, sich noch mehr Zeit zu nehmen um sich zu Besinnen. Ich habe nebenstehendes Zitat letzte Woche gelesen, hm, es war nicht einfach mehr Zeit zum Reflektieren, Besinnen, Beten,... einzubauen, doch es klappt, auch wenn die ersten Morgende wirklich nicht erquicklich waren :-) Außerdem hilft ein Hund - auf den passe ich nun für 10 Tage auf und der morgendliche und abendliche Spaziergang hilft zum "runterkommen"; es geht doch nichts über eine gute Routine um Leben zu entschleunigen. Auch wurde mir bewußt, das die Arbeit die wir tun nicht heilig ist, sondern in der Gegenwart Gottes zu sein, bei IHM zu ruhen und aus der Ruhe und seiner Gegenwart heraus zu wirken, das ist heilig. Sonst finden wir uns "nur" im Machen aber mit welcher Füllung?
Wahrscheinlich habt ihr euch schon viel hochtrabendere Gedanken gemacht über eure Entschleunigung - ich merke jedoch, dass ich immer wieder daran erinnert werden muss, was wirklich zählt und das mir Ruhe hilft es auseinanderzuklamüsern.
Im Februar werde ich zu einem 12tägigen Trainer Workshop nach Äthiopien aufbrechen. Bitte betet darum, dass ich aufnahmefähig bin, Weisheit habe im workshop beim Unterrichten, genug Schlaf,... Vielen Dank! Bis bald, Eure Judith

Samstag, 6. November 2010

Nach 3 Monaten "Schweigen"

So, könnte wohl der Titel sein, denn seit 3 Monaten habe ich hier nichts mehr geschrieben. Liebevoll wurde ich von meinem Bruder darauf aufmerksam gemacht ob mein Leben denn soooo stressig wäre oder eben so langweilig.Gute Frage, wohl eher das erstere; ich habe eine neue Position bei Tumaini ( bin nun für die nächsten 6 Monate Leitung), habe ein Auto gekauft (da das gemietete verkauft wurde), war in Uganda, habe meine Traumatherapiefortbildung beendet, habe viele Freunde verabschiedet und orientiere 2 neue Therapeuten in Tumaini, erlebe, dass ich mich erstmal längerfristig in Tumaini sehen kann, versuche verschiedene andere Arbeitsangebote trotz allem abzuwägen, habe Besuch aus Deutschland gehabt (danke an Dorothee und Thomas:-)), versuche in Weisheit bei sehr komplizierten "Fällen" nicht den Überblick und Mut zu verlieren, erlebe wie sich eine schöne Freundschaft zu meiner Arbeitskollegin entwickelt und meine kenianische Freundin hat ein Baby bekommen,..... doch, ich habe einiges erlebt und erlebe es noch, ganz zu schweigen davon, dass ich wieder einmal an einer Bibelschule unterrichten darf (Stressmanagement, wie passend :-))und einen Workshop über Single-Dasein mit einer Kollegin halten werde,.... ihr könntet bestimmt auch einiges Schreiben wenn ihr mal eure letzten 3 Monate zurück blickt und schaut was so war..... nun wisst ihr wieder Bescheid und ich kann die nächsten 3 Monate wieder "schweigen", hm, nein, ich werde euch eher an meinem Leben teilhaben lassen :-) , glaube ich, es sei denn, es passiert NICHTS!!!!!

Montag, 2. August 2010

Highlights

heute noch schnell ein paar highlights gepostet:-) Ich habe doch glatt schon meinen Geburtstag am Samstag den 31 Juli gefeiert. da wegen dem anstehenden Referendum am 4 August alles auf erhöhter Sicherheitsstufe ist und wir angehalten wurden nicht zu fahren, dachten meine südafrikanischen Freunde dann die Feier vorzuverlegen - super. Wir hatten mit 35 Gästen eine richtig nette Barbecue Party.
Dann fliege ich auch noch nach Uganda, da nun die dt Missionarin nicht nach Kenia kommen kann, auch wegen dem Referendum, sie aber orientiert werden muss -
Und dann erlebe ich noch als die offizielle Innenarchitektin beim Counselling Centre interessante Überraschungen beim Ausräumen von Büroräumen -
Ja, und kalt ist es hier gerade, aber so ziehe ich eben noch einen Fleecepulli über die Fleecejacke...

Bis bald
Judith

Mittwoch, 31. März 2010

Na dann, auf ins Jahr 2010

Das ist ja ungeheuerlich, nun ist es schon Ostern und es ist mein erster Blogeintrag in 2010! Sorry!Ihr könnt daran sehen wie schnell doch die Zeit verfliegt für euch wie für mich - wahrscheinlich habt ihr die Einträge garnicht vermisst, da ich ja auch im letzten Jahr nicht besonders gewissenhaft damit war. Ich lebe eben lieber als mich am Computer aufzuhalten :-). Gelebt habe ich in den letzten drei Monaten in 3 Ländern, durch Arbeitstrips blieb ich so in Schwung und komme damit nicht aus der Übung mich anpassen zu müssen.es sit doch auch sehr fazinierend zu beobachten wieviel Brauntöne es in Afrika gibt, da sage mal einer das braun braun ist, von wegen.Interessant war auch zu sehen, dass, das Lasten tragen je nach Land anders war; so trugen einige die Lasten auf dem Kopf, andere auf dme Rüchen wieder andere um den Hals oder in der Hand. Und je nach Platz war die Körperhaltung anders, gebeugt, aufrecht, etc. Wo trägst du deine Last? Ich bin immer wieder fasziniert, wenn sehe wie ein Schmetterling aus dem Kokon zur vollen Entfaltung kommt. Ist das nicht auch so mit unserem Leben? Wenn wir heraustreten aus alten Mustern, eineingenden Gewohnheiten, auferlegten Pflichten, Selbstgerechtigkeit und Unvergebenheit? Wer setzt uns denn frei, was lässt uns entfalten? Können wir das selber tun? Soviele Fragen, doch wie Einstein schon sagte," je älter ich werde desto mehr weiß cih das ich nichts weiß. In diesem Sinne wünsche ich dir heute die Erkenntnis, dass du wirklich erst zur Entfaltung kommen kannst wenn Christus dich von den einengenden Banden löst und dir die Freiheit schenkt.