Mittwoch, 31. März 2010
Na dann, auf ins Jahr 2010
Das ist ja ungeheuerlich, nun ist es schon Ostern und es ist mein erster Blogeintrag in 2010! Sorry!Ihr könnt daran sehen wie schnell doch die Zeit verfliegt für euch wie für mich - wahrscheinlich habt ihr die Einträge garnicht vermisst, da ich ja auch im letzten Jahr nicht besonders gewissenhaft damit war. Ich lebe eben lieber als mich am Computer aufzuhalten :-). Gelebt habe ich in den letzten drei Monaten in 3 Ländern, durch Arbeitstrips blieb ich so in Schwung und komme damit nicht aus der Übung mich anpassen zu müssen.es sit doch auch sehr fazinierend zu beobachten wieviel Brauntöne es in Afrika gibt, da sage mal einer das braun braun ist, von wegen.Interessant war auch zu sehen, dass, das Lasten tragen je nach Land anders war; so trugen einige die Lasten auf dem Kopf, andere auf dme Rüchen wieder andere um den Hals oder in der Hand. Und je nach Platz war die Körperhaltung anders, gebeugt, aufrecht, etc. Wo trägst du deine Last? Ich bin immer wieder fasziniert, wenn sehe wie ein Schmetterling aus dem Kokon zur vollen Entfaltung kommt. Ist das nicht auch so mit unserem Leben? Wenn wir heraustreten aus alten Mustern, eineingenden Gewohnheiten, auferlegten Pflichten, Selbstgerechtigkeit und Unvergebenheit? Wer setzt uns denn frei, was lässt uns entfalten? Können wir das selber tun? Soviele Fragen, doch wie Einstein schon sagte," je älter ich werde desto mehr weiß cih das ich nichts weiß. In diesem Sinne wünsche ich dir heute die Erkenntnis, dass du wirklich erst zur Entfaltung kommen kannst wenn Christus dich von den einengenden Banden löst und dir die Freiheit schenkt.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Weihnachten
Weihnachten 2009 - es hat heute herrlich geregnet, danach floss ein Fluss reißend schnell in unserem Garten. Mein Baum strahlt sein Licht aus und ich höre Weihnachtslieder. Wie deutsch ich doch immer wieder zu Weihnachten werde, da liebe ich einfach die Lieder aus der Kindheit wie "Stille Nacht" etc. Ein Teil der von euch gesandten Pakete ist sogar schon angekommen, ich hoffe auf den Rest muss ich nicht bis April warten, aber auch Ostern kann Christstollen noch schmecken :-) Morgen am 24 werde ich dann nach der Arbeit zu einer Familie zum Barbeque fahren - Weihnachten im Sommer! Euch ein gesegnetes, freudiges Fest mit dem Frieden des Höchsten
Dienstag, 27. Oktober 2009
Resettlement
Es sind schon wieder 5 Wochen vergangen seit ich zurück in der afrikanischen Heimat bin :-) Empfangen wurde ich von netten Freunden und ich bin begeistert, wie schnell ich mich wieder an vieles gewöhnt habe und es liebe.
Für die nächsten 9 Monate werde ich direkt neben meiner Arbeitsstelle leben, somit ist mir das stressreiche Autofahren erspart - sehr nett!
Zum Haus gehören auch Ami und Tifu, zwei deutsche Schäferhunde die nur englisch verstehen! Doch habe ich schon angefangen mit ihnen deutsche Befehle einzuüben, wie "Sitz" etc. um ihnen ihre Wurzeln zu verdeutlichen:-)
Außerdem wurde ich schnell von der südafrikanischen Nachbarsfamilie adoptiert und es ist schön nach Hause zu kommen und zwei strohblonde Jungen warten schon um mit mir packen zu spielen. So habe ich nun einen neuen Namen "Anti Judif".
Die Arbeit im Counselling Centre macht wieder Freude und es ist toll mal etwas Routine zu erleben.
Am Samstag waren wir (Freunde, Gemeinde) in einem Flüchtlingslager, die immer noch von den Präsidentschaftswahlen von 2007/08 da sind. Die Menschen trauen sich nicht zurück in ihre alte Heimat, da dort vorwiegend eine andere ethische Gruppe lebt. Nun hat die Regierung ihnen das Land gegeben auf denen ihre Zelte stehen und ein Teil hat schon Geld bekommen um sich ein Haus zu bauen (2 Zimmer). Das Problem ist gerade der ausbleibende Regen in dieser Region. So haben die Leute nichts zu essen da sie nichts anbauen können. Wir haben ihnen das Modell "Lazy garden" vorgestellt, wozu man wenig braucht, auch kaum Wasser und nach 6 Wochen kann der kenianische Spinat geerntet werden. Nachdem wir einen Tag für 54 Familien diese "Gärten im Zuckersack" angelegt haben wurden wir bekocht. Unfassbar, das wenige was sie haben teilten sie mit uns und das ist das Normalste auf der Welt für sie. Ich bin noch sehr erfüllt von dem was ich gesehen und gehört habe.
Für die nächsten 9 Monate werde ich direkt neben meiner Arbeitsstelle leben, somit ist mir das stressreiche Autofahren erspart - sehr nett!
Zum Haus gehören auch Ami und Tifu, zwei deutsche Schäferhunde die nur englisch verstehen! Doch habe ich schon angefangen mit ihnen deutsche Befehle einzuüben, wie "Sitz" etc. um ihnen ihre Wurzeln zu verdeutlichen:-)
Außerdem wurde ich schnell von der südafrikanischen Nachbarsfamilie adoptiert und es ist schön nach Hause zu kommen und zwei strohblonde Jungen warten schon um mit mir packen zu spielen. So habe ich nun einen neuen Namen "Anti Judif".
Die Arbeit im Counselling Centre macht wieder Freude und es ist toll mal etwas Routine zu erleben.
Am Samstag waren wir (Freunde, Gemeinde) in einem Flüchtlingslager, die immer noch von den Präsidentschaftswahlen von 2007/08 da sind. Die Menschen trauen sich nicht zurück in ihre alte Heimat, da dort vorwiegend eine andere ethische Gruppe lebt. Nun hat die Regierung ihnen das Land gegeben auf denen ihre Zelte stehen und ein Teil hat schon Geld bekommen um sich ein Haus zu bauen (2 Zimmer). Das Problem ist gerade der ausbleibende Regen in dieser Region. So haben die Leute nichts zu essen da sie nichts anbauen können. Wir haben ihnen das Modell "Lazy garden" vorgestellt, wozu man wenig braucht, auch kaum Wasser und nach 6 Wochen kann der kenianische Spinat geerntet werden. Nachdem wir einen Tag für 54 Familien diese "Gärten im Zuckersack" angelegt haben wurden wir bekocht. Unfassbar, das wenige was sie haben teilten sie mit uns und das ist das Normalste auf der Welt für sie. Ich bin noch sehr erfüllt von dem was ich gesehen und gehört habe.
Donnerstag, 17. September 2009
Back to Nairobi
So, nun wird mein blog das letzte Mal von einer deutschen, schnellen Internetverbindung versorgt.
Ich sitze schon fast auf gepackten Koffern und versuche mich auf das zu konzentrieren, was nun vor mir liegt.
Die Zeit in Deutschland hat mir gezeigt, wie dankbar wir doch sein können für unser Gesundheitssytem, die Freiheit sich überall bewegen zu können, schöne Strassen :-),... ja, wie sind beschenkt als Deutsche.
Und doch freue ich mich nun auch wieder auf die schlechteren Strassen, einen geregelten Tagesablauf, freundliche Gesichter, den anderen Lebensstil ...
Danke liebe Familie und Freunde für euer Dasein und mir auch Zeit gelassen zu haben zwischen den Welten!
Gerade ist in Kenia eien Dürre was sich auch neben Hungern so auswirkt, dass kaum Strom und Wasser da ist.
Bitte betet für die Menschen im Land.
Ich sitze schon fast auf gepackten Koffern und versuche mich auf das zu konzentrieren, was nun vor mir liegt.
Die Zeit in Deutschland hat mir gezeigt, wie dankbar wir doch sein können für unser Gesundheitssytem, die Freiheit sich überall bewegen zu können, schöne Strassen :-),... ja, wie sind beschenkt als Deutsche.
Und doch freue ich mich nun auch wieder auf die schlechteren Strassen, einen geregelten Tagesablauf, freundliche Gesichter, den anderen Lebensstil ...
Danke liebe Familie und Freunde für euer Dasein und mir auch Zeit gelassen zu haben zwischen den Welten!
Gerade ist in Kenia eien Dürre was sich auch neben Hungern so auswirkt, dass kaum Strom und Wasser da ist.
Bitte betet für die Menschen im Land.
Samstag, 22. August 2009
Hallo ihr Lieben,
morgen wäre eigentlich mein Abflugdatum zurück nach Nairobi gewesen, doch manchmal kommen Dinge anders als man denkt. Ich werde erst am 20 September zurück kehren. Meine Zeit in Deutschland war angefüllt mit Vorträgen, Fortbildung, Reisen und nun Erholung.
Es ist schön zu spüren, wie sehr ihr an meinem Leben interessiert seid. Besonders gefreut habe ich mich über neue Kontakte, die unseren Dienst in Kenia eifrig verfolgen. Bis bald Eure Judith
morgen wäre eigentlich mein Abflugdatum zurück nach Nairobi gewesen, doch manchmal kommen Dinge anders als man denkt. Ich werde erst am 20 September zurück kehren. Meine Zeit in Deutschland war angefüllt mit Vorträgen, Fortbildung, Reisen und nun Erholung.
Es ist schön zu spüren, wie sehr ihr an meinem Leben interessiert seid. Besonders gefreut habe ich mich über neue Kontakte, die unseren Dienst in Kenia eifrig verfolgen. Bis bald Eure Judith
Freitag, 12. Juni 2009
Nun bin ich da
Ich hatte schon 4 schöne Tage im kalletal, gefüllt mit Vorträgen, Familie und gutem Essen :-). Hanna und Tobi (Nichte und Neffe) haben bei mir geschlafen, Jannik (anderer Neffe) erklärt mir heute mit seinen 2 jahren das er "noch einen" will, was auch immer er damit meint :-)
Nächste Woche Freitag werde ich dann nach Siegen zum DMÄT fahren und dort eine Woche bleiben.
Schön war auch die Begegnung mit meiner Freundin und Familie in London, die ich für 3 Jahre nicht gesehen habe.
Ja, viel durfte ich in den letzten Tagen erleben, es ist bereichernd!
Nächste Woche Freitag werde ich dann nach Siegen zum DMÄT fahren und dort eine Woche bleiben.
Schön war auch die Begegnung mit meiner Freundin und Familie in London, die ich für 3 Jahre nicht gesehen habe.
Ja, viel durfte ich in den letzten Tagen erleben, es ist bereichernd!
Donnerstag, 4. Juni 2009
Europa , ich komme
Heute geht es nun los. Nachdem ich noch einen ausgefüllten Tag hatte, mache ich mich um 7 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Ich werde erst 2 Tage in London bei einer lieben Freundin sein bevor es dann weitergeht nach "good old Germany".
Uganda war sehr gut, nicht so stressreich wie sonst, doch habe ich noch mit den Nachwehen zu tun.
Ich bin mal gespannt, wie es in Deutschland wird. Ich freue mich sehr viele von euch zu sehen.
Uganda war sehr gut, nicht so stressreich wie sonst, doch habe ich noch mit den Nachwehen zu tun.
Ich bin mal gespannt, wie es in Deutschland wird. Ich freue mich sehr viele von euch zu sehen.
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