Freitag, 22. August 2014

Liebe Leser,

seit meinem letzten Eintrag ist so einiges passiert.
Neben vielen Vorträgen und Seminaren habe ich Weiterbildungen gemacht und in vielen verschiedenen Betten geschlafen.
Das letzte was passiert ist, ist meine OP an der rechten Hand vor drei Wochen.
Nun lerne ich wieder neu sie zu gebrauchen und bete darum das sie in zwei Wochen wieder fit ist für meine Reise nach Ostafrika.
Dort werde ich ein Seminar halten und einige Gespräche führen.
Und natürlich auch viele liebe Menschen wiedersehen.
Bis dann, Eure Judith.

Donnerstag, 26. September 2013

Übergänge

Ich bin gerade in einer spannenden Zeit, der Übergangszeit, oder etwas dramatischer ausgedrückt: ich befidne mich in einer Zirkusvorstellung als Trapezkünstler und habe eines losgelassen, aber das neue noch nicht ergriffen. Ein schwebender Zustand. Und so schwebe ich gerade in Deutschland dahin und mein Kopf und Herz ist noch mehr auf dem afrikanischen Kontinent als hier in der "alten" neuen Heimat. Um Vorwärtsgehen zu können ist es hilfreich sich erstmal das Vergangene anzusehen, auch um ganz im Hier und Jetzt zu sein. Ich hatte wunderbare Abschiedsfeiern in Kenia, sehr berührend und bedeutsam. Ich fühle mich so beschenkt durch die über 5 Jahre leben in einem intensiven, herausforderndden Kontext mit viel Verantwortung. Besonders werde ich die Menschen vermissen, die Leichtigkeit und das Lächeln trotz der Schwere des Alltags und meine lebendige, sozialkritische Gemeinde. Die letzten Monate waren ein Gefühlschaos und sehr gefüllt mit Arbeit, Leben und dem Tanz des Abschiednehmens. Und nun bin ich mitd em Körper schonmal in Deutschland und warte auf den Zaubern dem ja jedem Anfang innewohnen soll, laut Hesse. Schön ist es auf jeden Fall die Familie zu sehen, Freunde und momentan ein weniger hektisches Leben zu haben um hinterher zu kommen bei all dem was war. Erkenntnis dieser Woche: ich habe nicht damit gerechnet erstmal Raum schaffen zu müssen um auszupacken und , die Brötchenvielfalt ist einfach die Wucht!
Klinische Leitung an Dr Brown übergeben

Einen Schritt näher der "Heimat"

Sonne an der See :-)

Dienstag, 21. Mai 2013

Holy Confusion -
die habe ich erlebt als ich das Privileg hatte mit der kenianischen Gemeinde nach Israel zu fahren. Es war beeindruckend zu sehen, wieviele Religionen, Menschen , Ethnien sich in Jerusalem tummeln... Was bin ich doch froh, dass ich weiß wohin ich gehöre, geografisch wie auch geistlich und keine Pilgerfahrten machen muss um mir den Glauben zu verdienen.

Es war sehr schön, mit einer bunt gemischten Truppe dort zu sein und auch gerade die Kenianer in ihrer unermüdlichen Aktivität zu sehen; wir sind schon gerannt wo Jesus gegangen ist aber das war noch nichts gegen extra Tours mit den lieben anderen Gruppenmitgliedern.
Eine Erfahrung war es wert!

Nun bin ich wieder im bunten Alltag eines erfüllten, angefüllten Schreibtisches gelandet und versuche so langsam mal den Überblick zu gewinnen, aber das kennt ihr ja bestimmt, wegfahren ist schön, doch leider sind da keine Helferchen die alles abarbeiten während der Abwesentheit und die Klienten warten auch -

So, noch ein paar Bilder  und auf geht es in die nächste Runde..
Ciao!



Donnerstag, 28. Februar 2013

Freude im Hause Finkbeiner

ich bin wieder Tante geworden, von einem kleinen Josua! Es sind nun 2 Jahre her, dass mein kleiner Neffe Tim gestorben ist und ein Neues bricht auf mit Josua.
Es ist in Nairobi alles auf die Wahlen programmiert, die am 4 März beginnen werden. Eine besondere Zeit in der ich hier sein darf. Besonders ist auch für mich, dass Irmela Wigger, Ehefrau des Leiters des DMÄT, Werner Wigger, mich in Uganda treffen wird. Ich freue mich auf den Besuch um über vieles reden zu können was mich so bewegt.

Im Februar bin ich mehr weg als in Nairobi gewesen, aufgrund von Arbeitsreisen und ich durfte viel erleben, auch meinen ersten Unfall, war wohl ein Zeichen von Übermüdung udn Überarbeitung von meiner Seite. Dankbar bin ich das es nur Blechschaden ist und ich kenne nun zwei weitere Personen in Nairobi :-) Gott ist gut!

Und dann hatten wir einen schönen Mitarbeiterausflug mit allen leutchen von Tumaini - sehr schön. Es ist doch gut einander auch außerhalb der Arbeit kennenzulernen und Spaß zu haben.

Das mal fürs Erste kurz und bündig,
Warme Sonnengrüße von judith

Donnerstag, 24. Januar 2013

Meine Erkenntnisse

Hallo ihr Lieben,
viel ist passiert nach meinem letzten Eintrag. Ich war in den USA! Eija, da war ich sehr beeindruckt von den netten Menschen, dem vielen zu trinken, dass es öffentliche Getränkebrunnen gab, im Flughafen Toiletten die von alleine spülen, super hoher Wasserdruck,... es war eine gute Abwechslung zu meinem Leben in Kenia und ich merke, wie sehr mich doch nun schon das Leben hier geprägt hat. Wirklich beeindruckend fand ich das Artinstitute in Chicago und es war gut mal wieder Kunst zu genießen, obwohl mich die Bilder teilweise schockten, zuviel nackte Haut.
Die Konferenz war sehr bereichernd und lehrreich für meinen Beruf aber auch um Menschen kennenzulernen die dasselbe Anliegen haben - Mission und Mental Health.
Auch erlebte ich mein erstes Thanksgiving in den USA - leckeres Essen kommt da auf den Tisch.

Truthahn an Thanksgiving
Und dann kam Weihnachten! Ich habe es mit einer Deutschen am 24 gefeiert und mit Amerikanern am 25 Dez - daran kann ich mich gewöhnen. Dann wäre eigentlich mein Bruder mit Tochter gekommen, doch leider gab es Passprobleme und so hatte ich plötzlich 1 Woche frei und bin zu einer Neujahrskonferenz gegangen. Sehr angesprochen hat mich da das teaching über den Umgang mit Leid, wie wir Christen aufgerufen sind im Leid Gutes zu tun (1 Petrus). Und ermutigend fand ich es, dass Gott soverän ist, auch wenn ich ihn nicht immer verstehe.

Nun ist der Alltag seid einiger Zeit wieder eingekehrt und ich bin dankbar für das,was ich hier tun darf und für die Menschen, die mein Leben bereichern.
Ich wünsche euch allen ein Jahr, indem ihr herausgefordert werdet über den Sinn des Lebens nachzudenken, euch nicht mit dem Status quo zufrieden gebt, und bedeutsame Begegnungen habt.

Samstag, 10. November 2012

Zwischen den Kontinenten

Prima, dass ich auch im Flughafen das Internet nutzen kann um lang Liegengebliebenes aufzuarbeiten. Dazu gehört auch dieser Blog.... Wie gnadenreich ist die Zeit zwischen zwei Kontinenten, man wartet auf den Flug - sitzt im Flugzeug - das Alte ist hinter einem, Neues vor einem  und schwups ist man in den USA. Das hoffe ich jedenfalls! Ich darf an der Mental Health in Missons Konferenz teilnehmen und es ist meine erste Erfahrung in den USA. Ich werde euch nach meinem großen Abenteuer sagen, wie es war "über den großen Teich" zu fliegen und was das Land er "unbegrenzten Möglichkeiten" mich gelehrt hat.
Bis bald!

Dienstag, 7. August 2012

Und wieder

... ein Jahr weiser. Ich hatte einen echt schönen Geburtstag in der Natur mit einer lieben Freundin. Ich hatte mich für 4 Tage an einen See zurückgezogen um mal wieder Beziehungspflege zu machen, mit Gott, mir selber und eine Freundin kam zum Geburtstag dazu. Es leben ca 160 Nilpferde in dem See und es war imposant zu sehen, wie die Hippo-Mama oder Papa mit den Kleinen an Land gingen und grasten. Die sind ganz schön schnell, diese Nilpferde......
Bewußt wurde mir in der Woche Urlaub, wie gut es mir tut, und vielleicht auch dir, in der Natur zur Ruhe zu kommen und wieder die rechte Perspektive für den Alltag und das Leben zu bekommen- versuch es mal! Oftmals ist ein wenig Ruhe in der Natur wichtig um wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen - Gottes Gegenwart zu spüren.
Und dann war ich wieder in Nairobi und der Berg an Emails war da, aber diesmal gespickt mit lieben Geburtstags-Emails, danke, danke! Toll war auch eine DVD von einer Sommeraufführung in Langenholzhausen, so habe ich die größer werdenden Kinder meiner Freunde gesehen, wer wird nochmal älter?

Donnerstag, 12. Juli 2012

Leben und so weiter

Ich habe mein erstes Erlebnis in einem Maasai Dorf gehabt - sehr windig und schön. An einem Freitag machte ich mich mit 2 Freundinnen auf in ihr Maasai Dorf, ca. 80km entfernt von Nairobi. Nach einem Besuch bei ihren Eltern und dem Kinderheim das sie leiten, ging es 30km off-road durch die Steppe, es war für mich wie eine Safari, vorbei an Giraffen, Zebras, Garzellen und den typischen Krals, Maasaihütten. Ich hatte mich gewappnet, dass ich auch in so einer Lehmhütte schlafen würde, doch ich wurde überrascht - das Haus meiner Freunde war ein nettes Steinhaus mit Blechdach und sogar einer Außentoilette (Loch im Boden). Ich fragte mich wo denn wohl das Dorf sei, denn ich sah weit und breit kein anderes Haus um uns herum, die 2 lachten und meinten wir wären direkt im Dorf. Da wurde mir erklärt, dass sie ihre Privatssphäre schätzen und mit ihren Kühen und Ziegen leben, aber weit genug weg vom nächsten Kral. Es war herrlich - wunderbarer Blick ins Tal, Glockengeleut der Kühe und Ziegen, Fliegen und viel viel Milch. Dann ging es auf um die Verwandten zu besuchen, es war ein fröhliches Grüßen und überall gab es den zuckersüßen Milch-Tee = Chai. Nach 3 Besuchen war ich abgefüllt und es war spät abends und wir 3 wurden vom Mond nach Hause geführt - dabei erzählte Neema von dem Leoparden der auch hier wohnen würde und wen er schon alles angefallen hatte, aber sie hätte ein Abkommen mit ihm uns in Ruhe zu lassen - da wurde mir doch etwas anders und ich war froh als wir das Petroleumlicht ihres Krals sahen -
Am Sonntag nahmen wir am Gottesdienst teil und es war sehr nett, dass sie eine Übersetzer für mich arrangierten von Ki-maasai ins Englische. Auch beim Lobpreis wurden die Bewegungen des typischen Maasaitanzes nachgemacht und so der Lob Gottes ausgedrückt, aber eben mit viel mehr Hingabe und Freude als was man in den Hotels in Mombasa als Touristenattraktion sieht.
Dann ging es nach einer Mahlzeit mit Milch und Eiern wieder zurück nach Nairobi und der Kontrast konnte nicht stärker sein - aus der Frische, dem einfachen Leben, dem Miteinander, dem rauhen Leben in die laute, geschäftige Großstadt. Neema und Zawadi, die 2 Freundinnen, sagten, dass sie sich privilegiert fühlen in Nairobi zur Uni zu gehen und am WE ins Dorf zu fahren um sich zu erholen, sie hätten das Beste von beiden Welten aber auch die Spannungen.
Und nun kommt der Hit - ich habe kaum Fotos gemacht, da ich es einfach genießen wollte.....

Dienstag, 3. April 2012

Bauen, Reisen, Beraten,...

Hallo, nun steht schon Ostern vor der TÜR. Ja, Jesus sagt von sich selber: Ich bin DIE Wahrheit und DAS Leben, niemand kommt zum Vater denn durch MICH. Wie anmaßend das doch heute in unserer so toleranten Gesellschaft klingt und es kann doch nicht sein, dass es nur EINEN Weg gibt um glücklich zu werden - doch! Ich wünsche mir so sehr, dass die vielen Menschen die überall und nirgends nach Bedeutung, Anerkennung, Sinn suchen es im Ostern entdecken, im gekreuzigten Jesus, der für uns starb. Wer ist Jesus für dich?
Ostern werde ich bei Freunden verbringen in Tanzania und ich komme aus Uganda, wo wir vom DMÄT den Bau von Mitarbeiterhäusern besprochen haben. Schön war es den Missionsleiter aus Deustchland dort zu treffen, es ist doch soviel wert mal von face-to-face zu reden und nicht nur per E-mail. Wer sich von euch an denm dringenden Bau von Häusern für unsere ugandischen Mitarbeiter finanziell beteiligen möchte kann das gerne tun, schau mal bei www.dmaet.de vorbei! Und dann ist da ja noch meine Ministry, warum ich eigentlich hier bin. Wir haben gerade viel zu tun im Counseling und ich bin immer wieder demütig, wie sehr wir doch auf die Weitsicht und Weisheit Gottes angewiesen sind. So, na dann wünsche cih euch echte Auferstehungsfreude und Neuanfänge wo ihr es braucht - Shalom Judith

Mittwoch, 4. Januar 2012

Happy New Year

Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder und schon ist es 2012, wie die Zeit verfliegt. Ich hatte ein schönes deutsches Weihnachten mit Würstchen und Kartoffelsalat, einem Stau in Nairobi wo wir deutsche Weihnachtslieder sangen um die Zeit "totzuschlagen", ein vorweihnachtliches Picknick bei Freunden, ein kaputtes Auto und einen Spinnenbiss. Dieser Biss hat mir eine Auszeit von 2 Tagen gegeben, wo ich ganz zur Besinnung und Ruhe kam. nachdem die Schmerzen anchließen udn die Schwellung, habe ich mich über Gottes Zulassen dieses Bisses gefreut. So konnte ich alle Termine absagen und so richtig ausschlafen. Am 28.12 kam dann eine Freundin und mit der bin ich dann in den Urlaub für ein paar Tage geflogen. Es war so schön jemanden aus der Heimat zu haben, Geschichten zu erzählen, Anteil zu haben am Leben usw. und das Beste, sie brachte mir Geschenke mit von meiner lieben Familie und Freunden, hurra, ein 2tes Weihnachten. Vielen Dank! Auf Sansibar haben wir dann interesante Tage verlebt, geprägt von vielen Überraschungen und einigen Momenten wo wir echt ins Schmunzeln kamen. Alles war "Hakuna matata" - "Kein Problem" auch wenn ich ein Problem sah, doch so kamen wir mehr gelassen zurück und es schockte uns dann auch nicht wirklich als wir hörten das wir getrennt zurückfliegn müssten, da ein Fehler bei der Buchung stattfand. So flog Judith 6h vor mir nach Nairobi und stellte schon mal den Warm-Wasser Boiler an :-). Ach ja, und das Neue Jahr fing für mich so an, dass ich eine Begegnung mit einem Seeigel hatte, schmerzhaft und nun hinke ich - hm, die Tiere hier mögen mich nicht! Aber ich möchte lernen, dass ich es annehem und daran glaube, dass es zum Besten dient, denn mein Gebet ist den Weg des Vaters in Treue zu gehen, egal, wohin er führt. Und was habt ihr schon im Neuen Jahr erlebt?

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Advent in Nairobi


Also, Advent ist dieses jahr besonders schön, da es stark regnet und die Sonne noch garnicht so raus will. So genieße ich den Adventskranz, weihnachtsbaum, Lichterkette,.. ich habe mich den amerikanischen Kollegen angepasst und schon Ende November, nach ihrem Thanksgiving, den Baum aufgestellt. So sind die Abende sehr gemütlich obwohl ich gerade eine sehr ausgefüllte Zeit habe, ja Damaris, so liebe ich doch diese besinnlichen Minuten. Nächste Woche werde ich nach Uganda fliegen um einen Einsatzort vom DMÄT zu besuchen und einiges dort zu klären mit dem Team in Nabwendo. Und irgendwie haben viele Menschen beschlossen jetzt nochmal schnell einen Beratungstermin vor Weihnachten haben zu wollen - interessant, aber die Familienzeit kommt ja nun und das ist für manche nicht ganz stressfrei.Was meint ihr wohl wie ich Weihnachten feiern werde? Und wie feiert ihr?

Montag, 8. August 2011

Mein Geburtstag 2011

Nun bin ich wieder gut in Kenia gelandet und habe auch schon meinen Geburtstag in meiner Wahlheimat gefeiert. Morgens bekam ich schon früh Anrufe von lieben Menschen und dann ging es los zur Arbeit. Dort traf ich ein und alles war so wie immer, kein Gruß, keine Blumen - nichts! Eigentlich hatte ich es ja auch nicht erwartet, da Kenianer Geburtstage nicht feiern, oftmals wissen sie das Datum nicht und es ist einfach nicht in ihrer Kultur integriert. Komisch ist es aber schon, wenn dem Tag keine Beachtung geschenkt wird, oder machen wir zuviel Aufhebens darum? Nein, denn in der Karte meiner Mutter stand: "Ein Leben ist wichtig, darum muss es gefeiert werde!" JAWOHL! Merkwürdig, im Büro bekam ich Anrufe, SMS aus Deutschland und vor der Tür war nichts von Geburtstagsstimmung zu spüren - Aber dann, sie kam, meine Freundin mit Kuchen, Blumen und viel Fröhlichkeit; schnell wurde aus dem tristen Arbeitsklima eine nette Stimmung und so kam ich auch zum Kerze ausblasen. Danach bin ich dann zum Kaffeetrinken geflohen und habe ein herrliches Dinner genossen, so wurde es ein toller Tag. Danke für eure lieben Grüße, An-mich-denken, es ist doch sehr schön, wenn am Geburtstag an einen gedacht wird. Nun bin ich sehr gespannt was Gott für mich im neuen Lebensjahr vorbereitet hat - möge ich Ohren haben zu hören und ein Herz haben, das offen ist. Mit 35 ist frau ja auch schon weiser....

Mittwoch, 19. Januar 2011

Halli, Hallo

..da bin ich wieder, nach 2 Monaten "schweigen".... Gerade haben wir von unserer Gemeinde ein 21 Tage Fasten und Beten Programm, sehr interessant. Gott spricht durch das Schweigen, Besinnen, wenn da nicht die innere Unruhe wäre - da heißt es, sich noch mehr Zeit zu nehmen um sich zu Besinnen. Ich habe nebenstehendes Zitat letzte Woche gelesen, hm, es war nicht einfach mehr Zeit zum Reflektieren, Besinnen, Beten,... einzubauen, doch es klappt, auch wenn die ersten Morgende wirklich nicht erquicklich waren :-) Außerdem hilft ein Hund - auf den passe ich nun für 10 Tage auf und der morgendliche und abendliche Spaziergang hilft zum "runterkommen"; es geht doch nichts über eine gute Routine um Leben zu entschleunigen. Auch wurde mir bewußt, das die Arbeit die wir tun nicht heilig ist, sondern in der Gegenwart Gottes zu sein, bei IHM zu ruhen und aus der Ruhe und seiner Gegenwart heraus zu wirken, das ist heilig. Sonst finden wir uns "nur" im Machen aber mit welcher Füllung?
Wahrscheinlich habt ihr euch schon viel hochtrabendere Gedanken gemacht über eure Entschleunigung - ich merke jedoch, dass ich immer wieder daran erinnert werden muss, was wirklich zählt und das mir Ruhe hilft es auseinanderzuklamüsern.
Im Februar werde ich zu einem 12tägigen Trainer Workshop nach Äthiopien aufbrechen. Bitte betet darum, dass ich aufnahmefähig bin, Weisheit habe im workshop beim Unterrichten, genug Schlaf,... Vielen Dank! Bis bald, Eure Judith

Samstag, 6. November 2010

Nach 3 Monaten "Schweigen"

So, könnte wohl der Titel sein, denn seit 3 Monaten habe ich hier nichts mehr geschrieben. Liebevoll wurde ich von meinem Bruder darauf aufmerksam gemacht ob mein Leben denn soooo stressig wäre oder eben so langweilig.Gute Frage, wohl eher das erstere; ich habe eine neue Position bei Tumaini ( bin nun für die nächsten 6 Monate Leitung), habe ein Auto gekauft (da das gemietete verkauft wurde), war in Uganda, habe meine Traumatherapiefortbildung beendet, habe viele Freunde verabschiedet und orientiere 2 neue Therapeuten in Tumaini, erlebe, dass ich mich erstmal längerfristig in Tumaini sehen kann, versuche verschiedene andere Arbeitsangebote trotz allem abzuwägen, habe Besuch aus Deutschland gehabt (danke an Dorothee und Thomas:-)), versuche in Weisheit bei sehr komplizierten "Fällen" nicht den Überblick und Mut zu verlieren, erlebe wie sich eine schöne Freundschaft zu meiner Arbeitskollegin entwickelt und meine kenianische Freundin hat ein Baby bekommen,..... doch, ich habe einiges erlebt und erlebe es noch, ganz zu schweigen davon, dass ich wieder einmal an einer Bibelschule unterrichten darf (Stressmanagement, wie passend :-))und einen Workshop über Single-Dasein mit einer Kollegin halten werde,.... ihr könntet bestimmt auch einiges Schreiben wenn ihr mal eure letzten 3 Monate zurück blickt und schaut was so war..... nun wisst ihr wieder Bescheid und ich kann die nächsten 3 Monate wieder "schweigen", hm, nein, ich werde euch eher an meinem Leben teilhaben lassen :-) , glaube ich, es sei denn, es passiert NICHTS!!!!!

Montag, 2. August 2010

Highlights

heute noch schnell ein paar highlights gepostet:-) Ich habe doch glatt schon meinen Geburtstag am Samstag den 31 Juli gefeiert. da wegen dem anstehenden Referendum am 4 August alles auf erhöhter Sicherheitsstufe ist und wir angehalten wurden nicht zu fahren, dachten meine südafrikanischen Freunde dann die Feier vorzuverlegen - super. Wir hatten mit 35 Gästen eine richtig nette Barbecue Party.
Dann fliege ich auch noch nach Uganda, da nun die dt Missionarin nicht nach Kenia kommen kann, auch wegen dem Referendum, sie aber orientiert werden muss -
Und dann erlebe ich noch als die offizielle Innenarchitektin beim Counselling Centre interessante Überraschungen beim Ausräumen von Büroräumen -
Ja, und kalt ist es hier gerade, aber so ziehe ich eben noch einen Fleecepulli über die Fleecejacke...

Bis bald
Judith

Mittwoch, 31. März 2010

Na dann, auf ins Jahr 2010

Das ist ja ungeheuerlich, nun ist es schon Ostern und es ist mein erster Blogeintrag in 2010! Sorry!Ihr könnt daran sehen wie schnell doch die Zeit verfliegt für euch wie für mich - wahrscheinlich habt ihr die Einträge garnicht vermisst, da ich ja auch im letzten Jahr nicht besonders gewissenhaft damit war. Ich lebe eben lieber als mich am Computer aufzuhalten :-). Gelebt habe ich in den letzten drei Monaten in 3 Ländern, durch Arbeitstrips blieb ich so in Schwung und komme damit nicht aus der Übung mich anpassen zu müssen.es sit doch auch sehr fazinierend zu beobachten wieviel Brauntöne es in Afrika gibt, da sage mal einer das braun braun ist, von wegen.Interessant war auch zu sehen, dass, das Lasten tragen je nach Land anders war; so trugen einige die Lasten auf dem Kopf, andere auf dme Rüchen wieder andere um den Hals oder in der Hand. Und je nach Platz war die Körperhaltung anders, gebeugt, aufrecht, etc. Wo trägst du deine Last? Ich bin immer wieder fasziniert, wenn sehe wie ein Schmetterling aus dem Kokon zur vollen Entfaltung kommt. Ist das nicht auch so mit unserem Leben? Wenn wir heraustreten aus alten Mustern, eineingenden Gewohnheiten, auferlegten Pflichten, Selbstgerechtigkeit und Unvergebenheit? Wer setzt uns denn frei, was lässt uns entfalten? Können wir das selber tun? Soviele Fragen, doch wie Einstein schon sagte," je älter ich werde desto mehr weiß cih das ich nichts weiß. In diesem Sinne wünsche ich dir heute die Erkenntnis, dass du wirklich erst zur Entfaltung kommen kannst wenn Christus dich von den einengenden Banden löst und dir die Freiheit schenkt.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachten

Weihnachten 2009 - es hat heute herrlich geregnet, danach floss ein Fluss reißend schnell in unserem Garten. Mein Baum strahlt sein Licht aus und ich höre Weihnachtslieder. Wie deutsch ich doch immer wieder zu Weihnachten werde, da liebe ich einfach die Lieder aus der Kindheit wie "Stille Nacht" etc. Ein Teil der von euch gesandten Pakete ist sogar schon angekommen, ich hoffe auf den Rest muss ich nicht bis April warten, aber auch Ostern kann Christstollen noch schmecken :-) Morgen am 24 werde ich dann nach der Arbeit zu einer Familie zum Barbeque fahren - Weihnachten im Sommer! Euch ein gesegnetes, freudiges Fest mit dem Frieden des Höchsten

Dienstag, 27. Oktober 2009

Resettlement

Es sind schon wieder 5 Wochen vergangen seit ich zurück in der afrikanischen Heimat bin :-) Empfangen wurde ich von netten Freunden und ich bin begeistert, wie schnell ich mich wieder an vieles gewöhnt habe und es liebe.
Für die nächsten 9 Monate werde ich direkt neben meiner Arbeitsstelle leben, somit ist mir das stressreiche Autofahren erspart - sehr nett!
Zum Haus gehören auch Ami und Tifu, zwei deutsche Schäferhunde die nur englisch verstehen! Doch habe ich schon angefangen mit ihnen deutsche Befehle einzuüben, wie "Sitz" etc. um ihnen ihre Wurzeln zu verdeutlichen:-)
Außerdem wurde ich schnell von der südafrikanischen Nachbarsfamilie adoptiert und es ist schön nach Hause zu kommen und zwei strohblonde Jungen warten schon um mit mir packen zu spielen. So habe ich nun einen neuen Namen "Anti Judif".
Die Arbeit im Counselling Centre macht wieder Freude und es ist toll mal etwas Routine zu erleben.
Am Samstag waren wir (Freunde, Gemeinde) in einem Flüchtlingslager, die immer noch von den Präsidentschaftswahlen von 2007/08 da sind. Die Menschen trauen sich nicht zurück in ihre alte Heimat, da dort vorwiegend eine andere ethische Gruppe lebt. Nun hat die Regierung ihnen das Land gegeben auf denen ihre Zelte stehen und ein Teil hat schon Geld bekommen um sich ein Haus zu bauen (2 Zimmer). Das Problem ist gerade der ausbleibende Regen in dieser Region. So haben die Leute nichts zu essen da sie nichts anbauen können. Wir haben ihnen das Modell "Lazy garden" vorgestellt, wozu man wenig braucht, auch kaum Wasser und nach 6 Wochen kann der kenianische Spinat geerntet werden. Nachdem wir einen Tag für 54 Familien diese "Gärten im Zuckersack" angelegt haben wurden wir bekocht. Unfassbar, das wenige was sie haben teilten sie mit uns und das ist das Normalste auf der Welt für sie. Ich bin noch sehr erfüllt von dem was ich gesehen und gehört habe.

Donnerstag, 17. September 2009

Back to Nairobi

So, nun wird mein blog das letzte Mal von einer deutschen, schnellen Internetverbindung versorgt.
Ich sitze schon fast auf gepackten Koffern und versuche mich auf das zu konzentrieren, was nun vor mir liegt.
Die Zeit in Deutschland hat mir gezeigt, wie dankbar wir doch sein können für unser Gesundheitssytem, die Freiheit sich überall bewegen zu können, schöne Strassen :-),... ja, wie sind beschenkt als Deutsche.
Und doch freue ich mich nun auch wieder auf die schlechteren Strassen, einen geregelten Tagesablauf, freundliche Gesichter, den anderen Lebensstil ...

Danke liebe Familie und Freunde für euer Dasein und mir auch Zeit gelassen zu haben zwischen den Welten!

Gerade ist in Kenia eien Dürre was sich auch neben Hungern so auswirkt, dass kaum Strom und Wasser da ist.
Bitte betet für die Menschen im Land.

Samstag, 22. August 2009

Hallo ihr Lieben,
morgen wäre eigentlich mein Abflugdatum zurück nach Nairobi gewesen, doch manchmal kommen Dinge anders als man denkt. Ich werde erst am 20 September zurück kehren. Meine Zeit in Deutschland war angefüllt mit Vorträgen, Fortbildung, Reisen und nun Erholung.
Es ist schön zu spüren, wie sehr ihr an meinem Leben interessiert seid. Besonders gefreut habe ich mich über neue Kontakte, die unseren Dienst in Kenia eifrig verfolgen. Bis bald Eure Judith